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„Von der ersten Minute an hellwach sein“

Drittliga-Fußball: Eintracht heute in Kaiserslautern – Ausfall von Fürstner, Kessel und Kijewski droht

Torjubel: Marc Pfitzner und Benjamin Kessel. Hübner/imago

Braunschweig. Nach dem 2:2 gegen Würzburg treten Eintrachts Drittliga-Fußballer in der englischen Woche heute um 19 Uhr beim 1. FC Kaiserslautern an und empfangen am Sonntag den SV Meppen.

Beim zuletzt erstarkten FCK wollen die Löwen ihre gute Rückrundenbilanz aufrechterhalten. Gelingt auf dem Betzenberg ein Sieg, könnte Eintracht bei gleichzeitiger Niederlage der Konkurrenten aus Zwickau und Großaspach erstmals seit dem dritten Spieltag die Abstiegsränge verlassen.

„Ich hoffe, dass wir das tolle Stadion genießen können und die Atmosphäre aufnehmen“, freut sich André Schubert auf das traditionsreiche Duell mit den „Roten Teufeln“. „Kaiserslautern ist in der Rückrunde besonders stabil, lässt wenig Torchancen zu und ist nach vorn teilweise sehr effektiv“, lobt der Eintracht-Coach den FCK, sieht aber auch bei den Blau-Gelben Anlass, die Aufgabe mit viel Selbstvertrauen anzugehen: „Auch wir haben eine gute Serie gespielt. Die Rückrunde ist für uns von den Ergebnissen her ordentlich. Das wird ein sehr interessantes Spiel.“

Von seiner Mannschaft fordert der 47-Jährige auf dem „Betze“ eine bessere Defensivleistung als beim 2:2: „Wichtig ist, dass du von der ersten Minute an hellwach bist, aufmerksam im Eins gegen Eins und gut organisiert. Das war gegen Würzburg nicht so, da haben wir einfach zu schlecht verteidigt, das müssen wir deutlich besser machen.“

Beim FCK drohen den Löwen erneut diverse Ausfälle: Höchst fraglich ist der Einsatz von Stephan Fürstner und Benjamin Kessel (grippaler Infekt), von Felix Burmeister (Becken, Leistenbeschwerden) und Niko Kijewski (Prellung). Für Leandro Putaro käme ein Einsatz nach überstandener Mittelohrentzündung noch zu früh. „Er war insgesamt zwei Wochen raus und ist seit Montag wieder im Training. Zwei Tage später schon wieder zu spielen, das wird nicht gehen“, bedauert Schubert den Ausfall des Standardspezialisten. „Wir müssen immer mal damit rechnen dass von heute auf morgen Spieler ausfallen“, gibt sich Schubert zuversichtlich, die Ausfälle kompensieren zu können.

Sollten mit Kijewski und Kessel beide Außenverteidiger ausfallen, könnten David Sauerland oder Jonas Thorsen zu Einsätzen kommen.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski (Thorsen), Nkansah, Becker, Kessel (Sauerland) – Nehrig, Y. Otto (Menz) , Pfitzner – Bär, Hofmann, Bulut (Feigenspan).

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