12. Juli 2021
Buntes

Von der Straße gerettet

Marita Feist entdeckte im Urlaub einen kleinen Kater, der ihr Leben veränderte

Marita Feist und ihr Kater. Foto: Privat

Braunschweig. Es hätte nicht viel gefehlt und der kleine rote Kater in Tunesien hätte wie viele unversorgte Kitten nicht überlebt. Zum Glück kam NB-Leserin Marita Feist vorbei und bewies ein großes Herz. In unserer Reihe „Tierisch beste Freunde“ stellen wir ihre Geschichte vor.

„Vor 17 Jahren machten wir einen Familienurlaub in Tunesien. Beim Spazierengehen entdeckten wir an einem Friedhof auf einem Stein einen kleinen Kater, zirka zwei Wochen alt, mit rotem Fell und blauen Augen. Als er am nächsten Tag immer noch da war, nahmen wir ihn mit ins Hotel. Wir ließen ihn impfen, doch leider hatte der Tierarzt in Tunesien das falsche Datum in den Pass eingesetzt. Am Flughafen in Hannover wollten man ihn deshalb einschläfern lassen, aber die netten Zollbeamten drückten noch einmal ein Auge zu. Mit dem Kater im Vogelkäfig habe ich die Beine in die Hand genommen und bin so schnell wie möglich aus dem Flughafen gelaufen.

Zu Hause angekommen, mussten wir dann zum Tierarzt, denn der Kater bekam Fieber und eine Augenentzündung. Es war das erste und einzige Mal, dass er krank war, und ich habe es immer gedankt bekommen, was ich damals für ihn getan habe. Tapsi-Alexander, so sein Name, ist praktisch mein zweiter Sohn geworden.
Vor zwei Jahren wurde er dann nierenkrank. Bis zum Schluss haben wir gekämpft. Im Juni diesen Jahres ist er dann in meinen Armen gestorben. Es waren die schönsten 17 Jahre – Danke, dass es dich gab.“

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