VW unterstützt Stadt, um 80 Schüler zu testen | Neue Braunschweiger
23. September 2020
Gesundheit

VW unterstützt Stadt, um 80 Schüler zu testen

Zwei Covid-19-Fälle an Ricarda-Huch-Schule

Zwei Kollegen des Gesundheitswesens des Volkswagen Standorts Braunschweig beim Abstrich im Walk-Through-Testcontainer.  Foto: Volkswagen Group Components

Braunschweig (m). Nachdem zwei Schüler der Ricarda-Huch-Schule positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, müssen nun auch ihre Mitschüler aus den Jahrgängen zehn und elf vorsorglich zu Hause bleiben. Am Dienstagmorgen haben sich die rund 80 Schülerinnen und Schüler zum Corona-Test im Komponentenwerk Braunschweig eingefunden.

Hier zahlt sich der gute Kontakt des Volkswagen Gesundheitswesens zu den regionalen Gesundheitsämtern aus: Dr. Daniela Kirstein, Leitende Werkärztin am Standort Braunschweig und Projektleiterin für das Corona-Testkonzept des Volkswagen Gesundheitswesens, konnte direkt PCR-Tests für die 80 Schülerinnen und Schüler am Walk-Through-Testcontainer im Hauptwerk anbieten. Nach 24 Stunden werden die Ergebnisse vorliegen. Schnelligkeit sei ein wesentlicher Faktor im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus. „Im Moment testen wir arbeitstäglich zwischen 100 und 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an unseren deutschen Standorten, theoretisch haben wir aber die Kapazitäten aufgebaut, um bis zu 2400 Tests pro Tag durchführen zu können“, erklärt die Arbeitsmedizinerin Kirstein. Dr. Lars Nachbar, Leiter Konzern Gesundheitswesen und Arbeitsschutz bekräftigt: „Von Anfang an stand für Volkswagen beim Aufbau der Testkapazitäten immer auch die Unterstützung des öffentlichen Gesundheitswesens im Fokus.“ Eine Unterstützung bei der Testung von Krankenpflegern, Polizisten, Beschäftigten des lokalen Energieversorgers oder in anderen systemrelevanten Bereichen sei möglich.

„Für das Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig ist die Möglichkeit, den Testcontainer von Volkswagen nutzen zu können, eine große Unterstützung“, bedankte sich die städtische Sozialdezernentin und Leiterin der Corona-Gefahrenabwehrleitung, Dr. Christine Arbogast.

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