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Wasser ist top – die Hitze kann kommen

Das Gesundheitsamt überprüft regelmäßig die Qualität des Wassers im Kennelbad

Tobias Lenz misst mit einer Secchi-Scheibe die Sichttiefe des Wassers im Kennelbad. Foto: Konrad

Braunschweig. Die Prognosen stehen auf Sonne. Bestes Badewetter versüßt in den kommenden Tagen die Sommerferien. Doch ist der Sprung in die Braunschweiger Seen auch unbedenklich? „Ja“, sagt Tobias Lenz, zumindest für das einzige offizielle EU-Badegewässer in Braunschweig, das Kennelbad.

Alle vier Wochen rückt der Gesundheitsingenieur aus, um die Wasserqualität zu checken. Zunächst schweift sein Blick über die Oberfläche auf der Suche nach Müll oder den gefährlichen Blaualgen, dann werden Proben genommen und die Sichttiefe überprüft, also bis zu welcher Tiefe man eine sogenannte Secchi-Scheibe noch erkennen kann. 90 Zentimeter am Dienstag, ein normaler Wert. Auch Blaualgen sind nicht in Sicht. Diese seien in Braunschweigs Seen sowieso höchst selten, gibt der Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Entwarnung.

Die Wasserproben müssen jetzt nach Hannover ins Labor. Dort wird nach Escherichia Coli und Enterokokken gesucht, die ein Indikator für ein fäkale Verunreinigung durch Lebewesen sind. Das Ergebnis kommt in ein paar Tagen. Da Lenz aber jeden Monat misst, und dies schon über einige Jahre, wagt er die für Wasserfreunde erlösende Prognose: Im Kennel darf auch weiterhin gebadet werden!

Das darf es in allen anderen Braunschweiger Seen übrigens nicht. Im Heidbergsee zum Beispiel wird es lediglich geduldet. Das weiß natürlich auch das Gesundheitsamt und misst deshalb dort ebenfalls die Qualität. „Das ist ein Service von uns“, sagt Lenz und bescheinigt auch dem See im Süden Braunschweigs keine bedenkliche Verschmutzung.
Unter www.badegewaesser.niedersachsen.de werden alle Messdaten regelmäßig veröffentlicht: „Ausgezeichnete Qualität“ für das Kennelbad heißt es dort.

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