9. August 2016
Sportliches

„Werde im Training hart arbeiten“

Erfolgreicher Auftakt gegen Würzburg für Eintrachts norwegischen Neuzugang.

Gustav Valsvik . Foto: SH

Von Elmar von Cramon, 09.08.2016.

Braunschweig. „Toll, dass wir in meinem ersten Spiel für Eintracht gleich gewonnen haben“, war Eintracht-Neuzugang Gustav Valsvik im Anschluss an den 2:1-Erfolg gegen Würzburg überglücklich.

„Anspannung“ habe er vor seiner Premiere in blau-gelb verspürt, die beim Einlaufen ins Eintracht-Stadion der Freude darüber wich „sich auf einem neuen Level beweisen zu können“.
In seinen ersten 90 Minuten als Löwe verlieh der 1,95-Meter-Mann seinem Team sofort die erwartete Lufthoheit und versuchte die Offensivabteilung mit langen Bällen einzusetzen, was gegen die defensivstarken Gäste alles andere als einfach war. „Würzburg hat es uns schwer gemacht. Nach der roten Karte hätten wir eventuell noch nachlegen können, können insgesamt aber zufrieden sein“, analysierte Valsvik das Spiel.

Auch die Verständigung mit seinen Teamkollegen klappte für den Norweger von Anfang an reibungslos. Mit seinem schwedischen Nebenmann Joe Baffo auch dank der beiden eng verwandten Muttersprachen: „Wir kommunizieren auf Schwedisch und Norwegisch, alle anderen sprechen Englisch.“ Mit seinem Ex-Club Strömsgodset Drammen stand Valsvik bis vor kurzem im laufenden Punktspielbetrieb, sodass er auch körperlich keine Probleme hatte, 90 Minuten durchzuhalten: „Seit April habe ich 17 Punktspiele bestritten und mit Drammen bis Ende Juli um den Einzug in die Europa-League gekämpft“, berichtet Valsvik, der die zweite Liga einen Tick stärker einschätzt als die heimische Tippeligaen: „Der Unterschied ist nicht allzu groß, hier läuft alles organisierter und körperbetonter ab, außerdem gibt es bessere Einzelspieler.“ Nach einer weiteren Trainingswoche steht am Samstag der Auswärtsauftritt beim FC St. Pauli an. „Im Training werde ich hart arbeiten, um mich so schnell wie möglich an die neuen Herausforderungen zu gewöhnen“, gibt sich Valsvik vor der Auswärtspremiere hochmotiviert und hofft langfristig zum „Dauerbrenner“ im blau-gelben Defensivverbund zu werden: „Ich möchte so oft wie möglich spielen und mich zu einem wertvollen Bestandteil der Mannschaft entwickeln.“

Auch interessant