Wichtige Erkenntnisse gesammelt | Neue Braunschweiger
22. November 2018
Sport

Wichtige Erkenntnisse gesammelt

Fußball: Drittligist Eintracht Braunschweig spielt im Test gegen Zweitligist Magdeburg 1:1

Nachdem der wiedergenesene Sturm-Hoffnungsträger schon gegen Uerdingen wieder eingewechselt worden war, kam Christoffer Nyman auch in den Testpartien zum Einsatz. Foto: Hübner

Braunschweig. Mit einem 1:1 gegen den 1. FC Magdeburg konnte Drittligist Eintracht am vergangenen Freitag zumindest einen Teilerfolg feiern, nachdem tags zuvor gegen Arminia Bielefeld noch eine 2:4-Niederlage eingefahren worden war.

In den noch fünf ausstehenden Begegnungen bis zur Winterpause gilt es für die Mannschaft von André Schubert, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze so weit es geht zu verringern. Am kommenden Montag treten die Löwen um 19 Uhr bei Preußen Münster an.

„Es gab sehr viele Erkenntnisse und Hinweise auf Dinge, an denen wir in den nächsten Wochen arbeiten werden“, war der Eintracht-Coach mit den Spielen gegen die Zweitligisten zufrieden und freute sich, dass sein Team gegen den FCM nach dem Gegentreffer durch Nils Butzen (75.) kurz vor Schluss noch zum 1:1 durch Frederik Tingager gekommen war: „Normalerweise sind die Resultate in Testspielen nicht so entscheidend. An der Reaktion der Spieler hat man aber gesehen, dass sie sich über die Belohnung für ihren Aufwand gefreut haben, weil sie den Ausgleich unbedingt noch erzielen wollten.“

Der 47-Jährige nutzte die beiden Begegnungen, um sowohl personell als auch taktisch zu experimentieren. „Die Mannschaft aus dem Magdeburg-Spiel wird so wahrscheinlich nicht mehr zusammenspielen. Die beiden Tests haben uns die Möglichkeit gegeben, in anderer Formation und mit einem anderen System zu spielen“, so Schubert, der auch jüngere Akteure des Eintracht-Kaders wie Nick Otto, Eric Veiga und Ayodele Adetula einsetzte, die bislang nur wenig oder noch gar keine Spielminuten in der 3. Liga erhalten hatten.

Ob einer von ihnen schon im Auswärtsspiel beim Spitzenteam aus Westfalen auflaufen wird, ließ Schubert offen: „Sie gehören genauso wie die anderen Spieler zu unserem Kader, der mit Abstand der jüngste der Liga ist. Allerdings wollen wir auch nicht in einen Jugendwahn verfallen, sondern müssen Woche für Woche die optimale Mannschaft finden, um erfolgreich zu sein.“

Dazu dürfte in Münster erneut Christoffer Nyman gehören, der in den Tests insgesamt 75 Minuten spielte. „Ich freue mich darüber, dass er bislang alle Belastungen richtig gut mitmacht“, so Schubert, der den Schweden allerdings vorsichtig aufbauen will: „Wenn man so lange raus war, muss man sehen, ob es schon Sinn macht, den Spieler von Anfang an zu bringen und die Belastungen gut mit der medizinischen Abteilung abstimmen.“

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