Wiebe und Kobylanski bislang top

Eintracht-Neuzugänge überzeugen allesamt - Schlüter mit Verletzungspech

Danilo Wiebe (l.) und Martin Kobylanski. Foto: imago images

Braunschweig. Sieben Neuzugänge schlugen ihre Zelte im Sommer bei den Löwen auf, von denen bislang fast alle ihren Anteil am guten Saisonstart der Mannschaft von Christian Flüthmann hatten. Nachfolgend beleuchtet die NB deren Entwicklung und Einsatzbilanz. Unberücksichtigt bleiben die erst vor kurzem neu verpflichteten Kevin Goden und Patrick Kammerbauer.

Orhan Ademi (vier Einsätze, ein Tor): Der Rückkehrer konnte sich zwar bislang noch keinen Stammplatz erkämpfen, zeigte aber bei seinen Einsätzen, dass er eine verlässliche Alternative zu Nick Proschwitz sein kann. Feierte gegen Jena mit dem wichtigen Treffer zum 2:0 seine Trefferpremiere.

Alfons Amade (ein Einsatz, eine Vorlage): Der flinke Außenverteidiger war bei seinem Einstand gegen Kaiserslautern maßgeblich am 3:0-Erfolg auf dem Betzenberg beteiligt. Zeigt sich bislang als wertvolle Ergänzung zu „Platzhirsch“ Benjamin Kessel und kann an dessen Seite eine gute Entwicklung nehmen.

Martin Kobylanski (sieben Einsätze, fünf Tore, drei Vorlagen): Der Königstransfer der Löwen hat sich bislang komplett bezahlt gemacht. Der ehemalige Münsteraner brachte seine Fähigkeiten vom ersten Tag an auf den Platz und überzeugte als Torjäger, Vorbereiter und Standardspezialist. Die oft unberechenbare Spielweise des 25-Jährigen bindet viel Aufmerksamkeit der gegnerischen Abwehrreihen und schafft so Platz für seine Mitspieler.

Nick Proschwitz (sieben Einsätze, drei Tore, eine Vorlage): In den ersten Begegnungen kamen die Finisher-Qualitäten des Ex-Meppeners noch nicht zum Tragen. Dennoch arbeitete er mannschaftsdienlich und zeigte seine Qualitäten im offensiven Kopfballspiel. Sammelte in den jüngsten Begegnungen Selbstvertrauen als Torjäger und Vorbereiter.

Lasse Schlüter (kein Einsatz wegen Verletzung): Der 27-Jährige hatte bislang Pech. Zunächst verlor er den Zweikampf um den Stammplatz auf der linken Außenbahn gegen Niko Kijewski und fiel anschließend mit einem Bänderriss wochenlang aus. Ist mittlerweile wieder fit und dürfte Konkurrenzkampf erneut anheizen.

Danilo Wiebe (sechs Einsätze, ein Tor, eine Vorlage): Der Überraschungscoup unter den Neuzugängen. Der 25-Jährige hinterließ nach seiner langen Verletzungspause einen glänzenden Eindruck im Probetraining und enttäuschte das in ihn gesetzte Vertrauen bislang nicht. Präsentierte sich im defensiven Mittelfeld als abgezockter Stratege und ließ seine spielerische Klasse und Übersicht immer häufiger aufblitzen.

Robin Ziegele (vier Einsätze): Fügte sich fast nahtlos in den Blau-Gelben Defensivverbund ein und trug bislang zuverlässig zur Sicherheit der Abwehr bei. Trotz seiner Jugend eine sichere Bank bei Ausfällen in der Innenverteidigung.

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