Winterstadtvergnügen auf Eis gelegt | Neue Braunschweiger
12. Dezember 2020
Wirtschaft

Winterstadtvergnügen auf Eis gelegt

Schaustellerverband sagt wegen mangelnder Planungssicherheit ab

Der Schaustellerverband (hier Vorsitzender Stefan Franz) sagt das Winterstadtvergnügen ab. Archiv: Birgit Wiefel

Braunschweig (m). Das Eis war dem Schaustellerverband zu dünn. Wegen mangelnder Planungssicherheit und anhaltend hohen Infektionszahlen hat der Schaustellerverband Region Harz und Heide das Winterstadtvergnügen in der Innenstadt abgesagt.

Der Verband hatte zuletzt versucht, das Winterstadtvergnügen kurzfristig zu realisieren. „Hätten wir eine Genehmigung erhalten, wäre dennoch nicht klar gewesen, wie lange die Aktion möglich gewesen wäre. Die rechtliche Lage ist ohnehin unsicher und zusätzlich wird auf Bundes- und Landesebene über eine mögliche Verschärfung der Maßnahmen diskutiert. Uns fehlt deshalb die Planungssicherheit. Zudem wäre das typische Angebot mit Glühwein- und Imbissständen aufgrund der aktuell geltenden Einschränkungen nicht möglich gewesen“, begründete der Vorsitzende Stefan Franz den Schritt.

„Wir haben uns natürlich über die Initiative des Schaustellerverbands, den Marktbeschickerinnen und -beschickern eine Perspektive zu bieten, gefreut“, erklärt Nina Fritzler, Bereichsleiterin bei der Braunschweig Stadtmarketing GmbH, die den Schaustellerverband bei der Planung unterstützt hatte. „Dass er absagt, ist mit Blick auf die Umstände absolut nachvollziehbar.“

In allen Bundesländern wird laut über weitergehende Verschärfungen und auch Geschäftsschließungen aufgrund der Coronapandemie nachgedacht.

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