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„Wir müssen die schützen, die uns schützen“

Respekt-Kampagne wirbt für mehr Anerkennung der Polizei-Leistung

Bundesvorsitzender Klaus-Dieter Kühn (links) stellt Minister Horst Seehofer (Zweiter von links) Undine Kroschel und Holger Dymke von den Kriseninterventions- und Notfallseelsorge-Regieeinheiten der Landkreise Oberhavel und Oder-Spree vor. Foto: oh

Region. Um den Menschen hinter der Uniform die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdienen, wirbt die durch das Kabinett beschlossene BMI-Kampagne „Für ein sicheres Deutschland“ um mehr Anerkennung und Respekt für die tagtägliche Leistung der Polizei und Rettungskräfte.

Gemeinsam mit Einsatzkräften stellte Bundesinnenminister Horst Seehofer die mit einem TV-Spot unterlegte Respekt-Kampagne jetzt in Berlin vor. Ziel sei es, den zunehmenden Übergriffen auf uniformierte Einsatzkräfte etwas entgegenzusetzen. Jährlich gibt es an die 80 000 Straftaten gegen Polizei und Rettungskräfte. „80 000 zuviel – wir müssen die schützen, die uns schützen“, so der Minister.

Fernsehmoderator Thomas Gottschalk fragte in einer Gesprächsrunde mit Einsatzkräften nach deren Erfahrungen. Häufig seien Alkohol und Drogen die Ursachen für Übergriffe, bestätigten Einsatzkräfte der Feuerwehr, Bundespolizei, THW und Johanniter-Unfall-Hilfe.

Der Braunschweiger Klaus-Dieter Kühn, Bundesvorsitzender des Verbandes der über 30 000 Helfer in den Regieeinheiten des behördlichen Katastrophenschutzes, nahm an der Veranstaltung teil. Mit Clemens Hagebölling, der im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Referat für Grundsatzangelegenheiten des Bevölkerungsschutzes, Ehrenamt und Risikoanalyse tätig ist, traf Kühn auf einen weiteren Braunschweiger.

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