Wob 4.0 – Das Unmögliche denken!

Ausstellung von städtebaulichen Entwürfen Studierender der TU Braunschweig.

(von links) Die Studierenden Jan Jungclaus, Fabian Lorenz, Professor Dr. Vanessa Miriam Carlow, Sina Hartung und Stadtbaurätin Monika Thomas mit ihren Arbeiten "WOB 4.0 - Das Unmögliche denken!".

Wolfsburg, 13.03.2014.

Die Ausstellung „WOB 4.0 – Das Unmögliche denken!“ ist ab sofort und bis einschließlich zum 28. März in der Bürgerhalle des Rathauses in Wolfsburg zu sehen. Es handelt sich um städtebauliche Entwürfe von Studierenden der Technischen Universität Braunschweig, Institut für Städtebau (ISU, Institute for Sustainable Urbanism), die das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg präsentiert.

Konsequent – zum Teil auch provokativ – entwickeln sie verschiedene Zukunftsszenarien für die Stadt. Professor Dr. Vanessa Miriam Carlow und Stadtbaurätin Monika Thomas eröffneten die Präsentation, die sich in der Schaufensterfront der Bürgerhalle befindet. Für Interessierte ist die Zu besichtigen ist die Ausstellung montags bis donnerstags jeweils zwischen 6.30 und 18 Uhr sowie und freitags von 6.30 bis 13 Uhr.
„Von den ersten Entwürfen der 1930er Jahre bis heute ist Wolfsburg eine Stadt großer städtebaulicher Visionen“, unterstreicht Professor Carlow. Während in anderen Städten Deutschlands die Wiederauferstehung historischer Mitten mit Schlössern und Stadtpalais betrieben werde, schaue Wolfsburg immer nur in eine Richtung – in die Zukunft! „Wolfsburg ist eine unglaublich dynamische Stadt“, so die Hochschullehrerin der TU Braunschweig, „und scheint trotzdem der eigenen Prosperität nicht ganz zu trauen. Wir haben uns davon nicht anstecken lassen.“
Das aktuelle Wachstum der Stadt und der hohe Bedarf an zusätzlichem Wohnraum waren Ausgangspunkt für die Studentenaufgabe im Sommersemester 2013, Wolfsburg neu und vor allem visionär zu denken. Ziel war das konsequente bis kontroverse Testen und Entwerfen von städtebaulichen Entwicklungsszenarien für die gesamte Stadt. Der aus der Computersprache abgeleitete Titel WOB 4.0 sieht sich in der Folge von drei historischen Entwicklungsphasen – der NS-Zeit, der alten Bundesrepublik bis 1989/90 und dem wiedervereinigten Deutschland.
Die entstandenen zwölf Arbeiten lassen sich in vier Gruppen ordnen, die eine begleitende Dokumentation zeigt. Unter dem Stichwort „Gegenliebe“ thematisieren Entwürfe die enge Verknüpfung von Werk und Stadt. „Eigeninitiative“ setzt die Möglichkeiten zur Teilhabe an der Produktion von Stadt ins Zentrum. „Exodus“ ist ein Szenario für Wolfsburg ohne Volkswagen. „Perlen“ schließlich entdeckt faszinierende Orte Wolfsburgs und macht Vorschläge zu deren Weiterentwicklung. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von vier Arbeiten in Plänen und Modellen.

Quelle: Stadt Wolfsburg

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