Wohnhausbrand mit mehreren Verletzten | Neue Braunschweiger
10. Juni 2016
Menschen

Wohnhausbrand mit mehreren Verletzten

Heute Morgen, gegen 07.10 Uhr, kam es in der Peiner Innenstadt zum Brand eines alten Fachwerkhauses, bei dem mehrere Personen verletzt worden sind.

Peine, 10.06.2016.

Um 07.10 Uhr ging bei den Einsatzleitstellen der Polizei und der Feuerwehr die Meldungen ein, dass in Peine, Rosenhagen, ein Wohnhaus brennen würde. Bei dem Haus handelt es sich um ein kleines Fachwerkhaus, das in einer Reihe von mehreren zusammenhängende Gebäuden steht und von zwei Bewohnern bewohnt wird.

Als die ersten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr vor Ort eintrafen, schlugen bereits die Flammen aus einem Fenster im ersten Stock des Gebäudes. Noch während die Feuerwehr mit dem ersten Angriff zur Brandbekämpfung begann, bemerkten sie einen Mann, der sich vor den Flammen auf das Dach des Hauses geflüchtet hatte.

Der 28-jährige Bewohner des zweiten Obergeschosses konnte von der Feuerwehr mit der Drehleiter vom Dach gerettet werden. Er kam, ebenso wie eine 79-jährige Bewohnerin des rechten Nebenhauses mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Eine weitere Bewohnerin des Hauses, in deren Wohnung im ersten Stock das Feuer ausgebrochen war, konnte sich selbst unverletzt durch das Treppenhaus ins Freie retten. Aus dem linken Nachbarhaus wurde eine siebenköpfige Familie (zwei Männer, zwei Frauen und drei Kinder im alter von 7 Tagen, 3 und 5 Jahren) von den Einsatzkräften evakuiert. Die Familie wurde ebenfalls vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert, wobei bei dem Mann und der Frau der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand.

Die Löscharbeiten dauerten den Tag über an, wobei jetzt nur noch die letzten Brandnester bekämpft werden. Bei den Löscharbeiten wurde auch ein Feuerwehrmann am Bein verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Über die Brandursache und die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Brandermittler der Polizei sind vor Ort und haben die ersten Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren neben der Polizei auch mehrere Rettungs-/ und Notarztwagen, sowie ein Großaufgebot der Feuerwehr mit circa 100 Kameraden. Die betroffenen Straßen sind zur Zeit noch gesperrt.

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