Zwei Komödien garantieren beste Spaßabende

Im März und April dreht sich das humoristische Komödien-Karussell: One-Night-Stand wechselt sich mit patentem Staubsaugervertreter ab

„Nächstes Jahr, gleiche Zeit" : George (Ronald Spiess) und Doris (Adelheid Kleineidam) treffen sich in einem Motel an der amerikanischen Westküste. Foto: imagemoove

Am Aschermittwoch ist längst nicht alles vorbei, auch wenn das die Narren dieser Stadt aus Tradition Jahr für Jahr „behaupten“. Das närrische Treiben mag für’s Erste vorbei sein, doch der Humor und die gute Laune, die sind geblieben – dauerhaft. Nämlich in der Komödie am Altstadtmarkt.

Dort dreht sich die humoristische Zeit zuverlässig wie ein Uhrwerk immer weiter. Mit den Produktionen „Nächstes Jahr – gleiche Zeit“ und „Der Muttersohn“ bietet das Haus der guten Unterhaltung gleich zwei wunderbare Komödien an.
Mal etwas „leiser“, wie bei „Nächstes Jahr – gleiche Zeit“, mal etwas „lauter“, wie bei „Der Muttersohn“. Zwei Komödien aus der großen Bandbreite bester Spaßabende, wie es die vielen Fans der Komödie gewohnt sind. Herzlich Willkommen.

Staubsaugervertreter

Beate, wundervoll von Tanja Schumann gespielt, ist seit Kurzem glücklich mit Martin, klasse: Kai Szachnys, verheiratet. Eigentlich ist er ihr „Mann fürs Leben“, wäre der Oberstudienrat bloß nicht so ein eingefleischter Muttersohn ohne Rückgrat und Durchsetzungsvermögen, der nur seiner „Mutti“ jeden Wunsch von den Augen abliest. Regelmäßig bringt Beate dieser Umstand auf die Palme, ist sie selbst doch so ganz anders. Schon seit Jahren hat sie keinen Kontakt mehr zu ihrer auf Mallorca lebenden Mutter, weil diese sich – nach dem Tod von Beates Vater – zur männerverschlingenden Powerfrau im dritten Frühling entwickelt hat. Martin kann und will diesen Zustand der Kommunikationslosigkeit einfach nicht akzeptieren, und so setzt er alles dran, damit Mutter und Tochter sich wieder vertragen. Als dann jedoch der schicksalsträchtige Abend vor der Tür steht, verläuft so gar nichts mehr nach Plan. Nach einem Ehekrach zieht der Herr Oberstudienrat nämlich noch vor Erikas Ankunft aus der gemeinsamen Wohnung aus, so dass Beate vor einem unlösbaren Problem steht: Wen soll sie ihrer Mutter nun als neuen Ehemann vorstellen? Zum Glück taucht im richtigen Moment an der Wohnungstür ein Staubsaugervertreter auf, der kurzerhand für den Abend als „Ehedouble“ verpflichtet wird…

Eine liebevolle Zeitreise

Aus einer Zufallsbekanntschaft entsteht die große Liebe des Lebens. George, charismatisch gespielt von Ronald Spiess, und Doris, liebenswert dargestellt von Adelheid Kleineidam, sind glücklich verheiratet – nur nicht miteinander! Unabhängig voneinander landen die Beiden in einem kleinen Motel an der amerikanischen Westküste – und gemeinsam im Bett. So beginnt das Problem nach ihrem One-Night-Stand. Beide denken nämlich nicht mal im Traum an Scheidung, weshalb eine andere Lösung gefunden werden muss: Fortan treffen sie sich regelmäßig am gleichen Wochenende, am selben Ort – und das 24 Jahre lang. Die Zeit eilt nur so dahin, man berichtet sich gegenseitig von familiären Freuden und Sorgen, beruflichen Veränderungen, eben dem ganz normalen Alltag. Das Verhältnis und die außergewöhnliche Beziehung zu beenden, gelingt beiden nicht. Doch wie lange kann das noch gut gehen?

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