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Zweimal die Woche eine halbe Stunde Training

NB und Hygia haben 30 Leserinnen und Leser eingeladen, ihre Rückenschmerzen zu lindern

„Und tiefer“ – Susanne und Trainer Chris im EMS-Studio. Fotos: Ingeborg Obi-Preuß

Innenstadt. „Tiefer, noch ein bisschen tiefer, das geht noch besser“ ­– Trainer Chris steht neben uns und verbessert unsere Haltung.

Wir halten uns mit den Händen an einer Art Trapez fest und gehen weit zurückgelehnt in die Kniebeuge. Offensichtlich noch nicht tief genug. Training im Hygia-EMS-Studio an der Wilhelmstraße – der Schweiß rinnt.

Die NB und Hygia haben dreißig Leserinnen und Leser eingeladen, acht Wochen lang zu trainieren.
Bei der Einladung ging es vor allem um das Thema Rückenbeschwerden. Aber ­– „ein starker Rücken braucht einen starten Bauch“, erklärt uns Trainer Chris. Und alle anderen Muskeln sind natürlich auch wichtig. Und schon sind wir bei einem Ganzkörpertraining.

EMS steht für elektrische Muskelstimulation, wir trainieren im Visionbody, durch den wir elektrische Impulse erhalten.Wer allerdings gedacht hat, super, ein bisschen Strom, der Rest kommt von allein, sieht sich getäuscht.
Auch hier gilt: Von nichts kommt nichts.

„Der Visionbody unterstützt eure Übungen, die Muskeln werden intensiver beansprucht“, erklärt uns Chris.
NB-Leserin Susanne war schon acht- oder neunmal beim EMS-Training und ist ziemlich begeistert. „Ich habe bei meiner Arbeit immer wieder Rückenbeschwerden“, erzählt sie, „meine Muskulatur dort ist einfach zu schwach.“ Obwohl sie sehr sportlich ist, regelmäßig läuft, viel Fahrrad fährt und auch super trainiert aussieht, sind ihre Muskeln im Rücken nicht stark genug.

Das soll sich jetzt ändern. Gerade steht sie an den Robes – zwei lange, schwere Seile, die sie nur mit starken Bewegungen der Unterarme in Schwingung setzen soll. „Noch zehn, neun, acht …“, Chris zählt die Sekunden runter, um sie zum Durchhalten zu animieren. „Geschafft“, Susanne lächelt. Ihr gefällt am ­EMS-Training vor allem die Effektivität und die kurze Trainingszeit. „Mit einer guten halben Stunde habe ich hier richtig etwas getan“, freut sie sich.

Den Hin- und Rückweg aus Volkmarode erledigt sie mit dem Fahrrad, da hat sie auch gleich noch ein Ausdauertraining hinter sich. „Schon nach den ersten Trainingseinheiten habe ich eine Besserung meiner Rückenschmerzen erlebt“, freut sie sich über den offensichtlichen Trainingserfolg.

„Zweimal in der Woche eine halbe Stunde reicht aus, um Rückenschmerzen erfolgreich lindern zu können“, macht Trainer Chris auch Sportmuffeln Mut, anzufangen.

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